Rundgang zu Stätten der Reformation in Braunschweig

 

Am Freitag, dem 19.5.2017 traf sich eine Gruppe von Meiner SPD-Mitgliedern und Gästen am Bahnhof in Meine zu einer Fahrt nach Braunschweig – zu den Stätten der Reformation. Der Stadtrundgang begann am Hagenmarkt, von dort ging es über den Burgplatz zum Altstadtrathaus, wo wir uns das Modell der Stadt aus dem Jahre 1671 erklären ließen.

Hier hat der „Gemeine Rat“ die Braunschweiger Kirchenordnung verabschiedet, die der 1528 nach Braunschweig gerufene Stadtpfarrer von Wittenberg, Johannes Bugenhagen, in Zusammenarbeit mit dem Rat, den reformorientierten Predigern, den Gildemeistern und Stadthauptleuten erarbeitet hatte. Die Stätten seines Wirkens: die Brüdernkirche St. Ulrici, wo Bugenhagen arbeitete, und die Andreaskirche, in der Bugenhagen zu ersten mal in Braunschweig predigte, wurden ebenfalls aufgesucht.

Als besonderes Highlight hervorzuheben war die Reformationsausstellung in der Brüdernkirche, in der über den Chorstühlen der Ratsherren auch die Bilder der Reform-Kirchenväter Johannes Hus, Martin Luther, Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen zu besichtigen waren. Bugenhagens Bild ist nicht mit seinem Namen gekennzeichnet, sondern mit seinem Spitznamen „Pomeranus“ (der Pommer). Auch das Denkmal des Braunschweiger Reformators hinter der Brüdernkirche wurde aufgesucht. Mit einem informativen Vortrag von Dr. Ulrich-Dieter Standt über die Reformation in Braunschweig endete die informative Stadtrunde.