Kultusministerium muss Erlass zurücknehmen – Schulen im Landkreis sind benachteiligt
05. Februar 2010
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Zum Schuljahr 2010/11 werden mehr Anmeldungen als Plätze für die IGS Sassenburg erwartet. Dadurch werde es wahrscheinlich ein Auswahlverfahren geben. „Um den Eltern die Möglichkeit zu geben, sich an anderen Schulen noch rechtzeitig anzumelden, wenn ihre Kinder nicht an der IGS Sassenburg angenommen werden, wäre ein vorgezogener Anmeldetermin notwendig“, erklärte Tanke.
In einem Schreiben an die niedersächsische Kultusministerin bittet der Gifhorner SPD-Landtagsabgeordnete um Unterstützung. Sowohl der Landkreis Gifhorn als auch der Gifhorner Kreiselternrat haben einen Antrag auf Vorverlegung des Übersendungstermins für die Schullaufbahnempfehlungen der Grundschulen im Landkreis sowie einen vorgezogenen Anmeldetermin für die IGS Sassenburg beim Kultusministerium gestellt. In seinem Schreiben an die Ministerin setzt sich Tanke mit Nachdruck für diese Anträge ein.
Der SPD-Politiker bemängelt gleichzeitig, dass der Erlass des Kultusministeriums zu einer Benachteiligung von Landkreisen gegenüber Städten führe. „Hier muss das Kultusministerium schnellstmöglich reagieren und diesen Missstand beheben. Die starre Regelung der Anmeldefristen setzt Schulen, Eltern und die Verwaltung unter Druck. Das kann nicht Sinn des Erlasses sein. Die Anmeldefristen müssen flexibler gehandhabt werden dürfen. Hier ist jetzt das Kultusministerium in der Pflicht eine bürgernahe Regelung zu finden“, fordert Tanke.
Bildung und QualifikationNiedersachsen
2 Kommentare zu Kultusministerium muss Erlass zurücknehmen – Schulen im Landkreis sind benachteiligt
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am 26. März 2010 um 17:31 Uhr
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