Meine Kommentare
Mai 2010
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
die ersten Pläne für den Neubau eines Gemeindezentrums in Meine wurden allen interessierten Bürgern in einer öffentlichen Veranstaltung am 8. April vorgestellt. Nach der Erläuterung dieses Entwurfes durch die Architekten Dirk Eberhardt und Andreas Tzschoppe aus Braunschweig, wurden viele Fragen gestellt und wichtige Anregungen gegeben. Mit dem Entwurf sollten eine Diskussionsgrundlage und eine solide finanzielle Ausgangsgröße festgelegt werden. Auch kritische Fragen zu der Finanzierbarkeit des Projektes waren an diesem Abend Thema. In der Gesamtbetrachtung überwog aber deutlich die Zustimmung für einen Neubau. Jetzt wird die Planung zunächst in den Fraktionen und danach in den Ausschüssen des Rates bearbeitet. Dabei wird die zukünftige Nutzung ebenso wie die finanzielle Umsetzung des Projektes im Mittelpunkt der Beratungen stehen. Danach werden in einer weiteren Veranstaltung erneut die Bürger zu Wort kommen.
Anfang April konnte mit einem Arbeitseinsatz der Eltern die Außenanlage der Kindertagesstätte Abbesbüttel fertig gestellt werden. Die ersten Planungen wurden bereits im Juni 2008 begonnen und der erste Arbeitseinsatz der Eltern folgte im Juni 2009. Nach den Planungen der Holunderschule und unter Anleitung des Planers Jürgen Basedow-Clark haben die Eltern mit großer Begeisterung die Pläne für die gesamte Außenanlage umgesetzt. Auch die Kinder hatten viel Freude an den gemeinsamen Arbeitseinsätzen.
Die Kosten für die Gemeinde Meine summieren sich auf ca. 35.000,-€. Zusätzlich wurden von der niedersächsischen Lottostiftung 5.000,-€ zur Verfügung gestellt. Mit Abschluss der Arbeiten ist das Außengelände für die gemeinsame Nutzung durch Kindergarten- und Krippenkinder optimal aufgeteilt.
Auch bei der Einrichtung der Mountainbikestrecke in Abbesbüttel geht die Umsetzung zügig voran. Die Fläche am ehemaligen Jugendclub wurde von der Gemeinde gepachtet und die Geländeprofilierung kann begonnen werden. Die Instandsetzung des bisherigen Jugendclubs zur Nutzung als Werkstatt wird in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen durchgeführt.
Im Umwelt- und Planungsausschuss der Gemeinde am 19. April konnte nun in zwei Themenbereichen, die schon mehrfach beraten wurden, Entscheidungen getroffen werden. Das Entwicklungskonzept der Gemeinde Meine wurde nach einer Überarbeitung durch das Stadtplanungsbüro Dr. Schwerdt mit geringfügigen Veränderungen, die sich aus der Beratung ergaben, beschlossen. Wenn das Konzept in der nächsten Ratssitzung nun die Zustimmung des gesamten Rates findet, werden die Gremien der Gemeinde für die nächsten Jahre wieder eine aktuelle Grundlage für alle Entscheidungen haben, die die Entwicklung unserer Gemeinde betreffen.
Auch die Gestaltung des Verkehrsraumes in der Meiner Hauptstraße / L321 wurde mit einem Beschluss auf den Weg gebracht. Die Vorschläge des Planers Dirk Grundmann wurden von ihm erläutert und ein zweiteiliger Beschuss gefasst. Zunächst soll die mit geringen finanziellen Mitteln mögliche Einrichtung eines gemeinsamen Fuß- und Radweges im Bereich zwischen Bahnhofstraße und Mittelstraße umgesetzt werden. Für den weiteren Verlauf der Fallerslebener Straße werden zunächst konkretere Planungen angefertigt und Kosten ermittelt. Dieser Bereich soll zusammen mit der Sanierung der Straße durch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erfolgen, die ursprünglich für 2010 vorgesehen war und jetzt in das Jahr 2011 verschoben wurde. Die Planungen für diesen Bereich werden dann erneut im Ausschuss beraten und auch den Anliegern vorgestellt.
Die Erweiterung des Flughafens in Waggum ist ein Thema, von dem viele Bürger unserer Gemeinde sehr direkt betroffen sind. Am 25.03.2010 hatte Werner Auerbach als stellvertretender Bürgermeister alle Bechtsbütteler eingeladen, um über dieses Thema zu diskutieren und gemeinsam zu versuchen, auf die noch ausstehende Entscheidung über die zukünftige Verkehrsführung nach Schließung der Grasseler Straße Einfluss zu nehmen. Erläuterungen zur Vorgeschichte, zur aktuellen Situation und zu den Aktivitäten der Braunschweiger Bürgerinitiative gab Herr Ralf Beyer. Für den Landkreis Gifhorn nahm der stellvertretende Leiter des Bereiches Bau- und Planungswesen, Herr Holger Schulz, an der Veranstaltung teil.
Ebenso großes Interesse wie in Bechtsbüttel fand auch die in Grassel am 20. April folgende Veranstaltung, die von Herrn Hans- Jürgen Arntz als Grasseler Bürger organisiert wurde. Bei beiden Terminen wurde aus Sicht des Landkreises und der Gemeinde deutlich darauf hingewiesen, dass es nicht darum geht, sich gegen die Flughafenerweiterung auszusprechen. Es ist jedoch nicht hinnehmbar, dass die Bürger unserer Gemeinde die Folgen dieser Maßnahme zu tragen haben. Auch wir müssen mit dem überregionalen Verkehr auf den Durchgangsstraßen unserer Ortsteile leben können.
Als Ergebnis wurde bei beiden Veranstaltungen ein Brief an die Landrätin Frau Lau von den Anwesenden unterzeichnet. Mit diesem Schreiben bitten die Bürger die Landrätin, sich bei der Stadt Braunschweig dafür einzusetzen, dass eine vertretbare Lösung bei Schließung der Grasseler Straße realisiert wird.
Auch der Umwelt- und Planungsausschuss der Gemeinde hat sich in seiner Sitzung eindeutig zu diesem Thema positioniert. Bei Schließung der Grasseler Straße muss ein Ersatz geschaffen werden, der keine unzumutbaren Umwege und keine zusätzliche Verkehrsbelastung für die Bürger unserer Gemeinde zu Folge haben wird. Die einzige Lösung, die keine gravierende Verschlechterung für Grassel und Bechtsbüttel bedeutet, ist die Tunnellösung. Frau Klesen vom Stadtplanungsbüro Dr. Schwerdt wird ein entsprechendes Schreiben formulieren, um auch die planerischen Argumente deutlich herauszustellen.
Über die Einweihung der neuen Räume in der Kindertagesstätte Grassel mit einem Tag der offenen Tür, kann ich leider, wie auch über die noch im April stattfinde Bauausschusssitzung erst in der folgenden Ausgabe berichten.
























